Nu’s Fermente

Nuray Avci  – kurz Nu – fermentiert regionales Gemüse – wild, d.h. ohne Bakterienkulturen hinzuzufügen, also ganz nach der alten traditionellen Methode. Dabei entstehen neue, intensive Aromen. Fermentiertes Gemüse ist eine Bereicherung für jeden Ernährungsstil, egal ob Normalesser, Vegetarier, Veganer oder Paleoaner!

Wie hat Nu’s Fermente angefangen?

Während eines Auslandsaufenthaltes in Australien wurde ich auf fermentiertes Gemüse aufmerksam. Als ich zurückkam, konnte ich diese bunten Gläser und den Geschmack von fermentiertem Gemüse nicht aus meinem Kopf bekommen. Der Zustand, dass eben solches in Deutschland nicht erhältlich war, zwang mich zur Selbstproduktion – zuerst nur für den Eigenbedarf, dann auch für Familie und Freunde.

Welche Produkte bietest Du an und was macht sie besonders?

Hauptsächlich besteht das fermentierte Gemüse aus Kohl, verfeinert mit anderem Gemüse und Gewürzen: Kimchi, Kkakdugi und Curtido sind dabei dauerhaft im Sortiment. Darüber hinaus fermentiere ich saisonales Gemüse, das ich in limitierten Chargen anbiete.

Natürlich fermentiertes Gemüse ist vitamin- und mineralstoffreich(er) und leichter verdaulich – von den wertvollen Milchsäurebakterien, die für den Darm gut sind, ganz abgesehen.

Fementierte Rettich, Kohl und Karrotten
Reis mit Kimchi von Nu's Fermente

Womit kann man die Produkte kombinieren?

Mit allem! Immer passen sie jedoch auf einer Stulle, im Burger, im Wrap. Dann natürlich als Topping auf Suppen, Bowls, Salaten – immer ein Immunsystem-Erfreuer, Farbklecks und Geschmacksverbesserer.

Wie produzierst Du die Produkte?

Das Gemüse wird frisch vom Bauern gewaschen, zerkleinert und mit Salz und Gewürzen vermengt. Luftdicht abgefüllt in Gärgefäße lagern diese dann für die anschließende Fermentation bei verschiedenen Temperaturen, bis sie in kleinere Gläser abgepackt werden können.

Ich stelle alle Produkte in viel Handarbeit her. Das Wichtigste dabei ist Geduld, denn das Gemüse muss, bevor es verzehrfertig ist, meist mehrere Wochen reifen. Erst wenn es den perfekten Geschmack – die Balance zwischen Säure und Salzigkeit erreicht hat – wird es frisch abgepackt.

“Das Wichtigste dabei ist Geduld, denn das Gemüse muss, bevor es verzehrfertig ist, meist mehrere Wochen reifen.” 

Wie isst Du die Produkte am liebsten?

Gerne ganz einfach! Eine Scheibe gutes Sauerteigbrot mit Hummus, getoppt mit Kimchi beispielsweise, gibt mir mehr als ein mittelklassiger Restaurantbesuch. Auch super finde ich frisch gekochte Pellkartoffeln – dazu blanchiertes Gemüse, das ich mit einer Marinade aus Öl und der Lake (die Flüssigkeit im Glas) von einem fermentierten Kraut vermische – als Krönung ein bis zwei Löffel Curtido als Topping. Salzen muss ich mein Essen dann kaum noch.

Brot mit Avocado und Curtido von Nu's Fermente
Pausenbrot mal anders mit Avocado und Curtido

Fakten über Nu’s Fermente

2016

wurde Nu’s Fermente gegründet

Köln

ist der Hauptsitz von Nu’s Fermente

ca. 3,1 pH

Wert haben die Fermente