Forest Gum

von rechts: Kathrin, Thomas, Maren, Johannes und Lisa sind die Köpfe hinter Forest Gum. Gründer des coolen Labels ist Thomas Krämer. Das Ziel: den Kaugummi-Markt aufrütteln und dem ganzen mit einer plastikfreien Alternative die Stirn bieten.

Ein Steckbrief des herkömmlichen Kaugummis

Jede Person in Deutschland kaut im Jahr durchschnittlich auf 100 Kaugummis herum. Das ist an sich nicht schlecht: Kaugummikauen fördert den Speichelfluss und ist somit gut für die Zahn- und Mundgesundheit. Kaubewegungen sind gut fürs Gehirn, weil sie die Blut- und Sauerstoffzufuhr zu diesem um bis zu 25 % erhöhen können. Die gesteigerte Durchblutung kann sich positiv auf die Konzentrationsfähigkeit und Lernleistung einer Person auswirken.

Wieso es sich aber lohnt, genau darauf zu achten, welche Kaugummis ihr kauft und kaut hat folgende Gründe:

Herkömmliche Kaugummis sind aus Chemikalien und synthetischen Stoffen hergestellt, die nicht biologisch abbaubar sind. Das heißt, dass die achtlos ausgespuckten Kaugummis, die unser Straßenbild prägen, 3-5 Jahre zum Verrotten brauchen. Auch die professionelle Stadtreinigung kann diesen Prozess nur selten beschleunigen. Was nach dem Verrottungsprozess aber noch übrig bleibt ist Mikro-Plastik.

Da auf der Verpackung häufig nur ‘Kaumasse’ aufgelistet ist, wissen viele nicht um die Inhaltsstoffe. Ganz krass ausgedrückt handelt es sich aber um das gleiche Material, wie es auch in Autoreifen vorzufinden ist.

Thomas Krämer hat mit seinem Team von Forest Gum eine tolle plastikfreie Alternative kreiert!

Was die plastikfreien Kaugummis so besonders macht

Die Kaugummis von Forest Gum sind plastikfrei! Damit haben wir den größten Pluspunkt gleich ausgespuckt und zeigen euch: Transparenz für euch ist uns mit das Wichtigste.

Forest Gum bietet euch Kauspaß auf Pflanzenbasis ohne Zucker, ohne künstliche Aromen und ohne chemische Zusätze. NICE!

Statt der handelsüblichen Plastik-Kaumasse wird das Forest Gum durch Pflanzensaft elastisch. Es handelt sich um eine Art weißen Milchsaft aus dem Chicle-Baum. Dieser wächst in den Tropenwäldern Zentralamerikas und heißt eigentlich Breiapfelbaum. Das Wort ‘Chicle’ bedeutet im lateinamerikanischen Sprachraum Kaugummi. Wie passend!

“Chew good, do good!”

Forest Gum und der Schutz des Regenwalds

Waldschutz ist dem Team ein großes Anliegen und so setzen sie sich mit ihrem Produkt für den Erhalt des tropischen Regenwalds in Zentralamerika ein.

Der Chicle-Saft wird nach traditioneller Art gewonnen. Das heißt, dass die Bäume keinen Schaden nehmen. Die Wäldern werden nachhaltig bewirtschaftet und somit trägt die Produktion der innovativen Kaugummis von Forest Gum zum Erhalt der Tropenwälder und außerdem zum Klimaschutz bei. Denn die Bäume stehen im zweitgrößten, zusammenhängen Waldgebiet Zentralamerikas, das es schon allein für die weltweiten CO2-Speicher zu schützen gilt. Außerdem wird auf faire Zusammenarbeit mit den lokalen Partner-Kooperativen geachtet, um den Menschen vor Ort eine faire und wichtige Einkommensquelle zu ermöglichen.

Fakten über Kaugummi

580. 000

Tonnen Kaugummi werden jährlich weltweit konsumiert

35-80

Kaugummis kleben auf jedem Quadratmeter
in Deutschlands Straßen

900 Mio €

geben die Kommunen jährlich für die Reinigung aus