KRAFTLING

3 Freunde, die vor allem eine Sache verbindet – Leidenschaft fürs Essen! Eins ist dem heute größeren Team um die Geschäftsführer Friedrich Kalthoff, Maximilian Wermke und Tim Hemmerich seit den ersten Rezepturentwicklungen 2017 klar geworden: Ja, die Idee ist wichtig. Dennoch ist es das Team, das am Ende den Zusammenhalt und den Erfolg eines Unternehmens ausmacht.

Wie die kleine Idee groß wurde

Das ursprünglich 4-köpfige Gründungsteam von Kraftling selbst hat Ingwershots zum ersten Mal in New York probiert und kennengelernt. Nicht ganz überzeugt von Geschmack und Intensität, kamen sie schnell auf die Idee, selbst solche Shots herzustellen – klassisch und simpel in der WG-Küche.

Aus ganz verschiedenen Richtungen kommen Friedrich, Maximilian und Tim: strategische Unternehmensberatung, Finanzsektor und Logistik. Gut aufgestellt sind die Gründer also von Beginn an gewesen und zudem Freunde. Um mehr über Ingwer und dessen Besonderheiten zu erfahren wurde neben der New-York-Reise auch ein Workshop auf indonesischen Feldern mit ins Wissensrepertoire von Kraftling aufgenommen.

Von da an wurde das Konzept der Ingwershots entwickelt, erweitert, verbessert, sodass es mittlerweile viele verschiedene Sorten aus unterschiedlichstem Obst und Gemüse gibt. Ausgewählt werden die Zutaten nach der Dichte und Vielseitigkeit ihrer Nährstoffe und Vitamine. Denn genau dafür steht der Name Kraftling: ein kleiner Shot mit einer hohen Konzentration an Nährstoffen und Vitaminen.

Seit Dezember 2017 stellt das Kölner Team die Ingwershots selbst her und bleibt ihren 6 Grundsätzen dabei treu: keine Konservierungsstoffe, kein Zuckerzusatz, 100% rohes Obst und Gemüse, 100% kaltgepresst, haltbar durch Hochdruck (HPP), keine Pasteurisierung und in Deutschland hergestellt.

Vom Ingwer zum Shot

Der Ingwer, der für die Shots genommen wird, kommt aus Peru. In der Produktionsstätte wird er kaltgepresst. Damit die Shots noch die Nährstoffe der frischgepressten Fruchtsäfte erhalten, sollten diese bei der Produktion weder behandelt noch erhitzt werden. Kaltgepresst bedeutet, dass der Saft für die Shots aus Ingwer und verschiedenstem Obst und Gemüse bei maximal 2-7°C hergestellt und gepresst wird, um alle Nährstoffe während der Verarbeitung zu schonen. Im gesamten Prozess der Herstellung wird keine Hitze verwendet. Auch nicht beim anschließenden Prozess für die Haltbarkeit. Dafür wird ein besonders schonenden Verfahren angewandt.

Was viele nicht wissen ist, dass die meisten Smoothies und Säfte üblicherweise mit Hitze behandelt werden. Das Erhitzen nennt man Pasteurisieren. Dieser Prozess wird häufig bei der Gewinnung von Kuhmilch angewandt. Dadurch können diese Produkte Monate oder sogar Jahre haltbar gemacht werden. Gleichzeitig geht dadurch leider auch ein Großteil der Vitamine und Nährstoffe verloren. Aus diesem Grund hat sich Kraftling gegen diese Art der Haltbarmachung entschieden. Stattdessen produzieren sie mit dem besonders nährstoffschonendem HPP-Verfahren, das mit Druck anstatt Hitze arbeitet. 

Eine der häufigsten Fragen ist, wieso es die Shots nicht auch in Glasfläschchen zu kaufen gibt. Die Entscheidung, die Ingwershots in PET (also Plastik) zu verkaufen, hat nichts mit einer möglichen Kostenreduktion zu tun. Kraftling hat sich selbst Produktionsgrundsätzen verschrieben. Einer davon ist es, die Shots immer in höchster Qualität liefern zu können. Dafür nutzen sie das HPP-Verfahren.

Das HPP-Verfahren ist relativ neu und steht für High-Pressure-Processing. Die Shots werden dadurch bis zu 6 Wochen haltbar gemacht, ohne irgendwelche Nährwerte zu verlieren. Dahingegen habt ihr vielleicht schonmal zu Hause beobachtet, wie schnell ein frischgepresster Orangensaft schlecht werden kann.

Die Shots werden, nachdem sie in Flaschen abgefüllt worden sind, mit sehr hohem Druck behandelt. Mit Hilfe dieser sehr schonenden und sicheren Methode, kann nicht nur sicher gestellt werden, dass Mikroorganismen und Krankheitserreger abgetötet werden, sondern auch, dass die Shots ihre Frische, ihren Geschmack und ihre Nährstoffe behalten und gleichzeitig länger haltbar sind. Im Vergleich zu herkömmlichen Haltbarmachungsverfahren, wie Pasteurisierung, bleiben die Nährwerte beim HPP-Verfahren erhalten und das Produkt ist mit frischgepressten Säften vergleichbar – ganz ohne Einsatz von Zusatzstoffen.

HPP arbeitet ausschließlich mit Druck und nicht mit Hitze. Der einzige Nachteil (und Grund für die PET-Fläschchen) ist, dass bis zu 6000 bar Druck auf das Gefäß einwirken. Somit muss es aus einem flexiblen Material sein. Glas würde bei dem aktuellen Herstellungsprozess platzen. Und da Kraftling zuerst auf die inneren Werte schaut…

“Bei KRAFTLING definieren wir Saft als frisch gepresstes Obst und Gemüse. Ganz einfach und ganz natürlich.”

Innen Hui und außen ?

Aber wer weiß? Innovation ist schließlich nie vorbei!

Natürlich denkt das Team von Kraftling auch weiterhin darüber nach,  trotzdem umweltschonender produzieren zu können und hat deshalb vor einiger Zeit von PET auf rPET gewechselt. rPET steht für 100% recyceltes PET und erlaubt es, kein neues Plastik in den Umlauf zu geben, sondern bestehendes Plastik von alten Flaschen für die Shots wieder zu verwenden.

Persönliche Verbindung zu Bringsl

2017 presste das Team den Ingwer noch selbst. Damals hatte Lea von Bringsl noch ihr eigenes Bistro, in dem sie die Ingwershots von Kraftling kennenlernte und verkaufte. Lea kannte Bringsl schon, war aber noch nicht Teil des Teams. Bei einer Promo-Aktion in dem ehemaligen Bistro lernten die Kraftling-Gründer Friedrich, Maximilian und Tim die jetzigen Bringsl-Geschäftspartnerinnen kennen, denn auch Tamara, die Gründerin von Bringsl, war eingeladen. Somit gehört Kraftling auch mit zur Bringsl Geschichte und hat eine ganz besondere Verbindung zu uns.

Fakten über KRAFTLING

Hergestellt in Köln

Sitz in Köln

Eigenschaften

#erfrischend #kaltgepresst #gesund

Bilder © z.T. KRAFTLING